Kreativmarkt

in Geislingen bei Balingen

 

Veranstaltungsort:
Schlossparkhalle
Schlossplatz 1
72351 Geislingen

 

Geislingen

Den Termin für den nächsten Hobby-, Kunst- und Kreativmarkt
finden Sie im Kalender.

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Bäriger Rückblick

 

Über 50 Bärenkünstler locken unzählige Besucher an.

Pelziger Schatz von 1912

Christel und Rolf Pistorius schätzen den Wert alter Stofftiere ein.
Für Unbeteiligte mag es ein seltsames Bild gewesen sein: Erwachsene, die mit einem Teddybären, einem Plüsch-Affen oder einem wolligen Igel auf dem Arm in die selbe Richtung strömen.
Ihr Ziel: Die Geislinger Schloßparkhalle, denn dort war am Samstag im wahrsten Sinn des Wortes der Bär los.

Beim sechsten großen Bärenmarkt, der von der Balinger Bärenmacherin Helene Schwenzer organisiert worden war, nutzten über 500 Besucher die Gelegenheit, sich über das Neueste aus der Welt der pelzigen Gesellen zu informieren oder sich einfach nur über besonders gelungene, knopfäugige Exemplare zu amüsieren. Zu ihnen gehörte beispielsweise ein Biker in Lederkluft, der lässig auf einem Motorrad saß, eine Madame, die kokett unter ihrem Hütchen hervorlugte oder zwei Verliebte, die eng aneinander gekuschelt Händchen, Verzeihung, Pfötchen hielten.

Aber nicht nur der Bummel zwischen den Ständen von mehr als 50 Ausstellern aus ganz Deutschland lockte die Besucher. Ein besonderes Highlight war die Schätzstelle von Christel und Rolf Pistorius. Die Spielzeug-Experten, die auch schon in der Balinger Zehntscheuer zu Gast gewesen sind, beantworteten unzählige Fragen zum Alter und zum Wert der mitgebrachten Stofftiere.

Und auch für die beiden Fachleute gab es in Geislingen eine kleine Überraschung: Sie staunten nicht schlecht, als eine Dame einen weißen Steiff-Bären von 1912 auspackte. Auf stolze 1800 Euro schätzte Rolf Pistorius den Wert der Rarität. Doch die Liebe zum Teddy siegte letztlich über den verlockenden Preis und die glückliche Besitzerin nahm ihren pelzigen Schatz wieder mit nach Hause.

Großer Andrang herrschte auch bei der Bärenklinik von Anne Widmann aus Bodelshausen. Die Fachfrau kümmert sich um ausgefallene Bärenaugen, um eingerissene Pelz-Ohren und um offene Bärenbäuchlein. Und damit das Warten auf den reparierten Meister Petz nicht so lange ist, haben viele Besucher gleich einen plüschigen Spielkameraden erstanden.